Mitarbeiterentsendung in die Schweiz
Einsätze in der Schweiz – Besonderheiten frühzeitig berücksichtigen
Die Schweiz ist für viele Handwerksbetriebe ein attraktiver Markt – sei es aufgrund der geografischen Nähe oder interessanter Projektmöglichkeiten. Gleichzeitig gelten bei der Entsendung von Mitarbeitern in die Schweiz besondere Regelungen, die sich in einigen Punkten von EU-Einsätzen unterscheiden. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich diese Anforderungen gut bewältigen.
Grundlagen der Entsendung in die Schweiz
Auch wenn die Schweiz nicht zur EU gehört, bestehen durch bilaterale Abkommen erleichterte Bedingungen für die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung. Für Einsätze von bis zu 90 Tagen pro Kalenderjahr gelten vereinfachte Verfahren – dennoch sind bestimmte Meldungen und Vorgaben zu beachten.
Wir geben Ihnen einen Überblick über die grundlegenden Abläufe und Anforderungen.
Wichtige Anforderungen im Überblick
Vor Beginn der Tätigkeit müssen Einsätze in der Schweiz in der Regel vorab über ein Online-Meldeverfahren angemeldet werden. Dabei gilt häufig eine Vorlauffrist (z. B. mehrere Tage vor Einsatzbeginn).
Wir zeigen Ihnen, wie die Meldung erfolgt und welche Angaben erforderlich sind.
In der Schweiz gelten verbindliche Mindestarbeitsbedingungen, insbesondere im Bau- und Ausbaugewerbe.
Dazu gehören z. B.:
- branchenübliche Löhne
- Arbeitszeiten und Zuschläge
- Regelungen aus Gesamtarbeitsverträgen (GAV)
Wir geben Ihnen einen Überblick über die relevanten Anforderungen für typische Handwerksbranchen.
Während des Einsatzes sollten bestimmte Unterlagen verfügbar sein, z. B.:
- Arbeitsverträge
- Lohnunterlagen
- Einsatzplanung
Wir zeigen Ihnen, welche Unterlagen in der Praxis häufig benötigt werden.
Auch bei Einsätzen in der Schweiz bleiben Ihre Mitarbeiter in der Regel weiterhin in Deutschland sozialversichert. Als Nachweis dient die entsprechende Bescheinigung (z. B. A1).
Wir informieren Sie über die grundlegenden Zusammenhänge.
Je nach Dauer und Art des Einsatzes können zusätzliche Anforderungen relevant werden.
Wir geben Ihnen eine erste Orientierung, welche Themen Sie im Blick behalten sollten.